Dagmar Morgan Preis 2020/22
DagmarMorganPreis2020/22 

Dr. Dagmar Morgan

Dr. Dagmar Morgan leitete ab 1986 das erste Kreisfrauenbüro des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Sie baute auf den seit 1984 bestehenden Strukturen der Frauenorganisationen des Landkreises auf und galt immer als kämpferische Unterstützerin der Frauengruppen.

Sie förderte die Arbeit des Frauenhauses, rief Angebote von Fort- und Weiterbildungen für Frauen ins Leben, initiierte die Frauen-Kunst-Tage und entwickelte den ersten Praxiswegweiser für Migrantinnen.

Wahre Pionierarbeit leistete sie, als sie den ersten Frauenförderplan für die Kreisverwaltung initiierte. Sie war Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der hessischen Frauenbeauftragten und der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros.

 

Als erste Frauenbeauftragte des Landkreises steht Dr. Dagmar Morgan für vorbildliche und neue Wege zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen. Ihre Arbeit bildet noch heute das Fundament für eine anerkannte und erfolgreiche Interessenvertretung von Frauen im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Preis 2020 / 2022

Der Dr. Dagmar-Morgan-Preis wird vergeben für vorbildliche Leistungen, Beiträge und gestalterische Kraft zur dauerhaften Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Mädchen im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

 

Im Jahr 2020 / 2022

ist sein Schwerpunkt:

 

"Echte Heldinnen! Im Einsatz für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen im Landkreis Darmstadt-Dieburg"

 

Der Dr. Dagmar-Morgan-Preis ist eine Initiative der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Darmstadt-Dieburg und des Büros für Chancengleichheit des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Preisträgerinnen 2022

Foto: Stadt Ober-Ramstadt

 

Angelika Dahms

1985 war Dahms Mitgründerin des Vereins „Frauen helfen Frauen“, erkämpfte mit den Frauen des Vereins 1986 das erste Frauenhaus im Landkreis politisch und ist seit über 34 Jahren ehrenamtlich im Verein „Frauen helfen Frauen“ engagiert, davon mehr als 15 Jahre im Vorstand. (Weiter zur Pressemitteilung)

 

Hannelore Walz-Kirschbaum

Hannelore Walz-Kirschbaum, die einen Ehrenpreis für ihr Lebenswerk erhalten hat, hat 1990 das Frauen- und Familienzentrum FrauenFreiRäume in Reinheim gegründet und war sehr viele Jahre die Erste Vorsitzende. Die Liste des Engagements von Walz-Kirschbaum ist lang (weiterlesen)

 

Bewerbung

Vorschläge sind an das Büro für Chancengleichheit des Landkreises Darmstadt-Dieburg zu entrichten. 

Der Vorschlag oder die Bewerbung muss die Leistung, die ausgezeichnet werden soll, benennen sowie darlegen, worin das besondere nachprüfbare Engagement besteht. Mit dem Vorschlag oder der Bewerbung ist gegebenenfalls die zu würdigende Arbeit einzureichen. Eigenbewerbungen sind möglich. Preiswürdig sind individuelle Einzelleistungen, Gesamtleistungen, ein Lebenswerk oder eine Gemeinschaftsleistung. Ausgezeichnet werden können natürliche Personen, Personenvereinigungen oder juristische Personen.

Jury

Über die Preisvergabe, die in diesem Jahr in Ober-Ramstadt stattfindet, entscheidet eine Jury. Die Jury setzt sich zusammen aus Fachfrauen und fachkundigen Vertreterinnen aus den Gremien.

 

Heike Beck

Beraterin und Trainerin für Genderthemen

 

Birgit Flach
Nannas Frauen stärken Frauen e.V.

 

Sandra Gleitsmann
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ober-Ramstadt

 

Mareen Hechler

Büro für Chancengleichheit des Landkreises Darmstadt-Dieburg

 

Christel Sprößler

Kreisbeigeordnete,
Sozial- und Jugenddezernentin

 

Idee und Intention

Die Idee entstand im Jahr 2003 bei einer Fortbildung der im Landkreis Darmstadt-Dieburg aktiven Frauenbeauftragten, Marlies Link-Haus, Hannelore Walz-Kirschbaum und Astrid Starke, zum Thema Öffentlichkeitsarbeit.

Gemeinsam wurde überlegt, wie in der Öffentlichkeit eine höhere Aufmerksamkeit und ein größeres Bewusstsein für die besonderen Leistungen von Frauen und Mädchen sowie die Aktivitäten der Frauenbeauftragten geschaffen werden können.

 

Aus der Idee, die Arbeit der ersten Frauenbeauftragten des Landkreises mit einem Preis zu würdigen, entwickelte Marlies Link-Haus, damalige Frauenbeauftragte der Stadt Ober-Ramstadt, ein Konzept.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Die kommunalen Frauenbeauftragten im Landkreis Darmstadt-Dieburg